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War es das? Kein Spiel
in der Rückrunde verloren aber vier Punkte in zwei Heimspielen liegengelassen,
in dieser Situation zu wenig. Nichts gegen die „Aufholjäger“ aber
das, was
ich im Berliner Olympiastadion
gesehen habe, war zu wenig um die Hoffnung zu haben, wir packen es noch.
Ich werde beim nächsten Spiel in Bremen live dabei sein und werde
hoffentlich ganz entspannte 90 Minuten erleben und mich mit vielen Bremern
unterhalten,
weil man in Bremen jeden
Fan und Gast mit Respekt und Achtung gegenübertritt.
In der ersten BL-Saison
1997/98 von Hertha BSC nach dem Mauerfall hatten wir eine ähnliche
Situation. Unsere Hertha startete sehr schlecht und lag bereits nach dem
11. Spieltag mit nur
6 Punkten auf den letzten
Tabellenplatz. Dann kam das denkwürdige Heimspiel gegen den Karlsruher
SC. Bereits nach 2 Minuten stand es 1:0 für Karlsruhe und es sah gar
nicht gut aus bis zur 56 Minute als Bryen Roy für Hertha den Ausgleich
erzielte. Sverrisson in der 81. und Michael Preetz in der 90. sorgten dafür,
dass 3 Punkte in Berlin blieben. Dann ging es am folgenden Spieltag nach
Bremen und wieder unsere 2 Liter Sektflasche im Gepäck, die wir
mit unserem Fanclub beim
1. Auswärtssieg öffnen wollten. Kaiserslautern, Wolfsburg, München,
Rostock (ganz bitter 0:4), Schalke und Stuttgart musste sie unberührt
die Heimreisen antreten. Aber dann in Bremen am 01. November 1997 war es
dann soweit 2:0 Auswärtssieg durch ein Eigentor von Bernhard Trares
in der 1o. Minute und einen Treffer von Michael Preetz in der 88. Minute.
Gemeinsam mit Bremer Fans haben wir dann an den Weserwiesen diesen Sieg
gefeiert. Diesmal haben wir keine Flasche Sekt im Gepäck, aber hoffen
auf ein ähnliches Wunder, zumal die Bremer zur Zeit auch keine Bäume
ausreißen. Eine Woche später ist dann Mainz 05 zu Gast in Berlin.
Wir werden sehen, was die „Aufholjäger an Beute erlegen“.
Euer El Presidente
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